Vielleicht mochte der Buddha keine Krähen

Im Berner Online-»Bund« erschien neulich kurz vor Mitternacht ein Kommentar von Martin Ebel, in welchem er davor warnt, allen Geistesgrössen ihre unbedachten und nebensächlichen Zitate vorzuhalten und damit das Kind (namens Hegel, Kant, Voltaire etc.) mit dem Bad auszuschütten… Zeit für ein Wort zum Heldensturz.

VIII. Schon ist die Tür geschlossen

Der Frosch, wenn er still sitzt, ist ganz Schauen, ganz hockende Masse, ein amphibischer Buddha. Wird er erschrocken, ist er ganz Muskel, ganz Sprung, ganz Aufplatschen und Eintauchen. Ein Mensch könnte nie so ins Wasser springen wie ein Frosch, ohne sich in den Augen der anderen als lächerlicher Froschspringer zu sehen. …

VII. Ein stilles Buch

Als Erstes verschwindet die Stille, so denkt man. Noch bevor sich das Leben wieder in eine fallengelassene Zeitnaht einfädelt und einem fremd gewordenen Stich folgen möchte, öffnen und schliessen sich die Reissverschlüsse des Strassenverkehrs, der wieder an Ampeln stockt, an Kreiseln kreist, an Fussgängerüberwegen erbost und eher nicht die Fahrt verlangsamt, um bitte noch vor dem dort stehenden Radfahrer mit seinem angeleinten Hund irgendwohin durchzukommen …